Prozesse, die nicht warten, sondern handeln
Für Prozessmanager, Architekten und Organisationen, die den nächsten Schritt in BPM gehen wollen.
Agentic BPM ist aus einer einfachen Beobachtung entstanden: KMU-Organisationen stecken in zwei Mustern fest. Das erste: BPM-Projekte, die so viele Details modellieren wollen, dass das Modell nie fertig wird. Das zweite: KI-Experimente, die außerhalb der Prozesswirklichkeit stattfinden und danach keinen Platz im Unternehmen finden. Agentisches BPM löst beide Probleme durch Modellierung auf höherem Abstraktionsniveau — Ergebnisse, Ziele, Rahmen — und delegiert die Ausführung an eine Kombination aus Menschen, Workflows und Agenten.
Wir kombinieren über 40 Jahre Erfahrung in der Unternehmenstransformation mit tiefem Wissen über Prozessarchitektur und KI-Agenten. Keine exklusiven Anbieterverträge, kein Lock-in. Code und Konfiguration sind immer Kundeneigentum. Und wir sagen auch, wann agentisches BPM nicht der richtige Weg ist — das unterscheidet ehrliche Beratung von einem Verkaufsgespräch.
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Rahmen-Modellierung, nicht Ablauf-Modellierung
Nicht 'wie', sondern 'was'. Ziele, Randbedingungen und Eskalationspfade — die Ausführung überlassen wir Menschen, Workflows und Agenten gemeinsam.
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Mitarbeitende als Mitgestalter
Agentische Neugestaltung funktioniert nur, wenn die Menschen, die den Prozess ausführen, einbezogen sind. Wir beginnen immer mit der Frage: Welche Arbeit möchten Sie übergeben?
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Ehrlich über das, was nicht passt
Nicht jeder Prozess ist ein guter Kandidat für agentische Neugestaltung. 'Das sollten Sie nicht agentisch machen' ist ein gültiger Rat — und wir geben ihn.
Team
Zwei Gesichter — ein Ziel: agentisches BPM greifbar machen für Menschen, die Prozesse damit steuern müssen.
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Wiemer Kuik
Gründer & Senior-Berater Agentisches BPM
Wiemer Kuik arbeitet seit über 40 Jahren an den Schnittstellen von Prozessmanagement, organisationalem Wandel und Technologie. Als ehemaliger Transformationsberater bei großen niederländischen Organisationen weiß er, was es kostet, wenn Prozesse nicht funktionieren — und was es einbringt, wenn sie es tun. Sein Fokus liegt auf der praktischen Seite von agentischem BPM: nicht die Hype-Geschichte, sondern die Architekturentscheidungen, Governance-Einrichtung und Adoptionsansatz, die bestimmen, ob eine Implementierung wirklich gelingt.
Agentisches BPM ist kein KI-Projekt. Es ist ein Prozessprojekt, bei dem KI die Ausführung übernimmt. Diese Reihenfolge ist alles.
LinkedIn -
Bert Kok
Koordinator & Dozent Prozessarchitektur
Bert Kok verbindet Prozessarchitektur mit der menschlichen Seite von Organisationen. Mit einem Hintergrund in Unternehmertum, Innovationsmanagement und Journalismus-Ausbildung betont er die Verständlichkeit: Wie macht man agentische BPM-Architekturen für Menschen ohne IT-Hintergrund diskutierbar? Er koordiniert die offenen Workshops und begleitet Teilnehmer bei der Übersetzung technischer Konzepte in ihren eigenen Organisationskontext.
Unsere Partner
Unsere Standorte
- Hauptstandort
Digital Education Lab
Padualaan 97, 7e verdieping
3584 CS UtrechtHauptstandort · Workshops
- Nebenstandort
Dotslash
Europalaan 93
3526 KP UtrechtWorkshops & Implementierungssitzungen
- Nebenstandort
HU Heidelberglaan
Heidelberglaan 15
UtrechtEnterprise-Programme vor Ort
Häufig gestellte Fragen
- Ist Agentic BPM wieder ein Modewort?
- Für jeden, der BPM-Zyklen miterlebt hat, ist das eine berechtigte Frage. Der Unterschied zu früheren Wellen liegt darin, dass sich die Ausführungsschicht grundlegend verändert hat. Agenten erledigen Arbeit, die früher nur Menschen erledigen konnten.
- Wir haben gerade ein BPM-Tool angeschafft. Fängt das jetzt von vorne an?
- Nicht notwendigerweise. Die Ablaufteile von Prozessen — wo deterministische Schritte ausreichen — funktionieren weiterhin gut in einem klassischen BPM-Tool. Was sich ändert, ist, dass neben den Ablaufteilen nun Rahmenteile hinzukommen, in denen Agenten arbeiten.
- Was passiert, wenn der Agent einen Prozessfehler macht?
- Das passiert. Zu jedem agentischen Prozessstück gehört ein Autoritätsmodell, Monitoring, das Abweichungen signalisiert, und ein Rollback-Pfad für folgenreiche Handlungen. Ein gut gestalteter Agent macht weniger Fehler als ein müder Mitarbeitender.
- Verlieren Menschen ihre Arbeit?
- Nicht durch diesen Ansatz. Die Praxis geht explizit von Kapazitätserweiterung aus, nicht von Ersatz. Die Arbeit verändert sich: Routineausführung nimmt ab, Urteilsbildung und komplexe Aufgaben nehmen zu.
- Unsere Prozesse sind nicht gut dokumentiert. Kann das trotzdem klappen?
- Ja, und es ist sogar einer der attraktiven Aspekte. Ein agentisches BPM-Engagement beginnt oft mit einer Prozessinventarisierung, und diese liefert Dokumentation als Nebenprodukt.
- Können wir das selbst tun?
- Ja, und das ist das Ideal. Workshops und Beratung sind Beschleuniger, keine dauerhafte Krücke. Eine typische Wachstumskurve: Jahr 1 mit externer Hilfe, Jahr 2 in Zusammenarbeit, Jahr 3 in eigener Regie.
- Was ist Ihre unabhängige Position?
- Keine exklusiven Verkaufs- oder Partnerverträge mit BPM-, Modell- oder Plattformanbietern. Beratung erfolgt auf Basis dessen, was zum Kunden passt.
- Was kostet ein agentisches BPM-Engagement?
- Die Technologiekosten für den Betrieb von Agenten sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Im KMU-Kontext spricht man oft von hunderten Euro pro Monat an Modellkosten für die ersten Prozessstücke.
Welcher Prozessbereich braucht bei Ihnen Aufmerksamkeit?
Ein Gespräch von sechzig Minuten reicht, um zu bestimmen, welcher Bereich der beste Startpunkt ist — und ob ein Workshop, Neugestaltung oder Roadmap am besten passt.